Pumpinglemma für reguläre Sprachen
Einfache Sprache
Def. Pumpinglemma für reguläre Sprachen
Sei $A$ ein Alphabet und $L\subseteq A^*$ eine Sprache. Dann sind die beiden folgenden Aussagen äquivalent:
- Die Sprache $L$ ist regulär.
- Die Sprache $L$ besitzt die Pumpingeigenschaft.
Beweis: (1. -> 2.) Sei $L$ eine reguläre Sprache. Dann existiert nach Reguläre Sprache > Mit DEA ein DEA $\mathcal A = (\{0,1,\ldots, n-1\}, A,\delta,0,F)$ dessen Erkannte Sprache $L$ ist. Als Pumpingkonstante wählen wir $m = n$.
Nun müssen wir zeigen, dass $m$ wirklich eine Pumpingkonstante für $L$ ist, woraus folgen würde das $L$ die Pumpingeigenschaft hat. Dazu sein $w\in A^m$ ein beliebiges Wort. Sei $\sigma = q_0q_1\ldots q_n$ mit $q_0 = 0$ und $0\leq q_l Für (2. -> 1.) sei $L$ eine Sprache mit Pumpingeigenschaft. Dann hat $L$ eine Pumpingkonstante $m$. Es muss $m>0$ gelten, da es sonst keine Zerlegung von $\varepsilon$ gäbe ( #TODO warum?). 1. Hilfslemma:
Zu jedem Wort $u\in A^m$ gibt es ein Wort $v\in A^*$ mit $|v| < m$ so, dass für alle $w\in A^*$ gilt: $uw\in L$ genau dann, wenn $vw\in L$.
#TODO 2. Hilfslemma:
Behauptung: Für jedes $u\in A^*$ und jedes $a\in A$ und alle $w\in A^*$ gilt $\hat\delta(q_I, u)w\in L$ genau dann wenn $uw\in L$.
Beweis via Induktion über die Länge von $u$:
IA: Sei $|u|< m$. Dann gilt nach
#TODO Wir konstruieren einen DEA $\mathcal A$ der $L$ erkennt wie folgt: Die Korrektheit von $\mathcal A$ ergibt sich aus folgender Gleichung für jedes Wort $u\in A^*$: