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Zusammenfassung Syntax Prädikatenlogik

Einfache Sprache

Die Syntax der Prädikatenlogik besteht aus $\mathcal S$-Termen und $\mathcal S$-Formeln.

Kategorie $\mathcal S$-Terme $\mathcal S$-Formeln
Auswertungstyp Universumswert Boolescher Wert
Basiselemente (Element)-Variablen $x_i$ für $i\in\mathbb N$ Boolesche Werte (Boolesch$\mathcal S$-Formelner Wert) $\top$ und $\bot$
Basiselemente Konstanten $c\in\mathcal C$ $t_0\doteq t_1$ für $\mathcal S$-Terme $t_0,t_1$
Basiselemente $R(t_0,\ldots,t_{n-1})$ für $\mathcal S$-Terme $t_0,\ldots,t_{n-1}$ und $n$-stellige Relation $R$
Induktive Regel $f(t_0,\ldots,t_{n-1})$ für $\mathcal S$-Terme $t_0,\ldots,t_{n-1}$ und $n$-stellige Funktion $f$ $C(\varphi_0,\ldots,\varphi_{n-1})$ für $\mathcal S$-Formeln $\varphi_0,\ldots,\varphi_{n-1}$ und $n$-stellige Junktor $C$
Induktive Regel $Qx_i\varphi$ für Quantor $Q$ , Elementvariable $x_i$ mit $i\in\mathbb N$ und $\mathcal S$-Formel $\varphi$

Wichtig

Von der Darstellung als Baum zur Darstellung als Zeichenkette entstehen Ambiguitäten die durch folgende Regeln vermieden werden können:

  1. Symbole für Terme binden stärker als alle anderen Symbole.
  2. Relationen und Funktionen werden in Präfixnotation mit umklammerten Argumenten geschrieben.
  3. Für Junktoren gilt die gewohnte Rangfolge.
  4. Quantoren haben die niedrigste Präzendenz. Sie binden also nur bis vor den nächsten zweistelligen Junktor.
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